Naketano – die ewige Pleite

Naketano – die ewige Pleite
Naketano – die ewige Pleite

Ich habe die Modemarke Naketano erst kennen gelernt, da hatten sie eigentlich schon den Betrieb eingestellt.

Meine Frau hatte mal ne Weste von Naketano gekauft und ich fand die Qualität so gut das ich nachgelegt hatte.

Dann kamen schnell Pullover und noch ne Jacke dazu und ich muss sagen, die Qualität ist echt gut (im Verhältnis zum Preis) die Naketano Klamotten sind jetzt nicht mega billig, aber auch nicht überteuert.

So oder so, ich habe dann mal ein bisschen rum geguckt, mich mit unterschiedlichen Leuten unterhalten und dann auf einmal verwundert festgestellt, die sind Insolvent!? Hm, Qualität passt, Design passt, zu billig sind sie nicht (Es gibt ja vergleichbare Klamotten, die deutlich günstiger sind) also wo ist das Problem?

Und anscheinend konnten das auch andere nicht nachvollziehen (siehe hier die FAZ vom Januar 2018). Lustigerweise scheint Naketano so viel produziert zu haben, dass sie bis heute (Sommer 2019) ihre Produkte verkaufen können, ok nicht über die eigenen Webseite, aber es gibt zahlreiche Shops und natürlich auch bei Amazon, wo weiterhin die Klamotten von Naketano verkauft werden.

Da fragt man sich doch, was ist da los?

Grundsätzlich ist es bei so einer Insolvenz auch irgendwie quatsch die Produktion komplett einzustellen, gerade wenn es eigentlich ganz gut lief. Da kommt ein Insolvenzverwalter, stellt die Strukturen um, redet mit den Gläubigern und es geht irgendwie weiter oder das ganze Konstrukt wird halt verkauft.

Warum das bei Naketano so merkwürdig läuft und kaum kommuniziert wird? Keine Ahnung, aber letztendlich freue ich mich, weiterhin die coolen Klamotten kaufen zu können 😀

Hier findet ihr unsere Naketano Übersicht